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 Betreff des Beitrags: Re: SiFi Stories
BeitragVerfasst: 31.03.2009, 06:33 
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Im kahlen Büro von Hawk.

Ein übermüdeter Chef, saß mehr tot als lebendig, im Chefsessel und hörte sich die Kurzfassung unseres Abenteuers an. Nachdem Kaptain Nero geendet hatte, sprach Hawk selbst.
„Die Xenos die Aggressoren… haben den Planeten Liberty erobert. Sie haben ihre Taktik völlig geändert. Statt die Artefakte zu erobern, greifen sie nun System für System an. In drei Systemen wird momentan gekämpft. Ein weiteres wird gerade evakuiert. Ich habe das Gefühl, dieses Universum wird allmählich zum Affenhaus.“
„Warum dieser Umschwung, Sir?“
„Wenn ich das wüsste Kaptain Nero, wäre mir wohler zumute und ich könnte Gegenmaßnahmen planen. Haben sie eine Idee „Kaptain“ Baron?“
„Sie haben mehr Augen und Ohren im All. Also warum sollte ich mehr wissen? Vielleicht weiß unser Genie Atlan, eine Lösung.“
Ich zuckte nur mit den Schultern, als sich der Schott von dem Büro öffnete und Thora, Lylat sowie Oni mit ihrem Vater eintraten.
„ Wir haben vielleicht eine Lösung Kommandeur Hawk; die Gedanken von Oni‘s Vater durchströmten uns. Wie es schien nutzte er ein Gerät welches um seinen Hals baumelte.
„Schauen sie sich diese Darstellung an.“ Der Monitor in der Wand aktivierte sich und stellte die Galaxie mit den Anomalien dar. Sämtliche Krisengebiete waren rot eingefärbt.
„Kann mir einer sagen warum die uns eingekreist haben?“
„Jetzt, wo Atlan alle darauf hingewiesen hat. Sollte es wohl für alle ersichtlich sein. Sämtliche Systeme die angegriffen werden, wurden vorher von den Artefakten durchquert.“
„Wie ein blinder Wurm, der mehr ahnt, als er weiß.“
„Würmer, Schätzchen sind wesentlich harmloser. Sie sollten mit ihren Vergleichen üben. Ich würde es eher als toll- und zerstörungswütiges Kind bezeichnen, dem man sein Spielzeug weggenommen hat.“
„Können wir wieder zum Thema kommen? Verdammt, hier geht ein System nach dem anderen vor die Hunde und wir philosophieren hier über verdammte Parabeln und Metaphern. Ich brauche Lösungen und zwar Gestern!“ Hawk fiel förmlich wieder in sich zusammen.
Ich ging rüber zum Display und schaute es mir genauer an. Dann drehte ich mich um und sprach: „So wie es aussieht haben wir nur wenige Alternativen. Nummer eins wäre wohl die Evakuierung sämtlicher betroffenen Systeme. Alternative zwei wäre dann der Gegenschlag. Jetzt wo die Nester von uns ausgemacht worden wären. Oder Nummer drei. Wir bringen alle Artefakte zusammen und finden heraus was die Foronen rausfinden wollen.“
„Pah, Atlan wie stellst du dir das vor? Meinst du etwa das hätte ich noch probiert? Die Regierungen blockieren, wenn ich nur nach den Artefakten mich erkundige.“
„Hawk wozu bringe ich eigentlich die Königin der Piraten mit? Die Leute brauchen nur Ausrüstung und die Koords für den Angriff, jede weitere Information wäre bezüglich der Abwehr auch vom Vorteil. Während die Piraten für uns die Artefakte sammeln rüstest du ein paar Flottenbergungsschiffe um für Forschungszwecke.“
„Weißt du, was das Kostet?“
„Du weißt, was die einzige dann noch ausbleibende Alternative wäre. Ein Präventivschlag gegen die Dysonsphären. Wir haben nur diese Alternativen Hawk!“
„ Wie willst du auf die schnelle ein paar Piraten herzaubern Atlan? Die sind Unorganisiert, die einzelnen Gruppierungen bekämpfen sich gegenseitig um ihre Territorien. Das wird nie was!“ Hawk war aufgesprungen und hatte mich nur angebrüllt.
„Hawk, du hast dich, seitdem ich dich verlassen habe, nicht verändert. Du lässt dich immer noch ins Boxhorn jagen, sobald es etwas eng wird. Du hältst die Piraten für einen unorganisierten Haufen Weltraumdreck? Von wegen mein Lieber. Ich hatte viel Zeit mit Atlan zu reden. Du liebst mich noch immer? Träumer! Geh schlafen, gib Atlan die Generalvollmacht für die USO und lass ihn alles weitere in die Hand nehmen. Oder du sagst jetzt: Ja, ich vertraue Kaptain Baron voll und ganz; Ich brauche nur einen Hyperfunk sowie die richtigen Rechner und ich besorge dir die Artefakte.“
Während Baron gesprochen hatte, hatte sich Hawk in den Sessel wieder fallen gelassen und dachte mit. Zähne knirschend gab er nach. „Da sind draußen zwei Schiffe.
Die THUATA D‘ HANAN und die INVINCIBLE, beide werden voll aufgerüstet und auf munitioniert. Die Kolonisten kommen auf die Station. Ich … hau mich hin und ruh mich aus… Veranlasst alles…“ Damit schlug sein Kopf auf der Tischplatte auf und blieb dort schnarchend liegen.
„Alexandra Baron…“
„Ja? Atlan?“
Kümmer dich bitte um dieses schlafende Baby hier. Du übernimmst danach die INVINCIBLE wieder. Ich ziehe wieder auf die THUATA D‘ HANAN alle deine Leute bekommst du natürlich wieder. Die KI wird dementsprechend Instruiert. Ich überlasse dir drei der vier Koordinaten, sobald wir alle Artefakte zusammen haben. Werden wir uns im Polar System treffen und das Puzzle zusammenschrauben.
Oni’s Gedanken durchspülte unsere Köpfe; „Nicht ins Polar System sondern… dort wo du uns geparkt hast Atlan. Weißt du noch?“
Ich nickte und schaute in den Computer, wo ich die Arlegons geparkt hatte.
„Gut wir treffen uns also im Taifun System. Sonst noch Fragen? Wenn nicht abrücken sobald bereit.“
„Jawohl Chef!“
Wir mussten alle Lachen und gingen raus. Nur ein Kaptain Baron kümmerte sich liebevoll um den schlafenden Hawk.

28 Stunden waren nötig um die Schiffe zu überprüfen und einige Reparaturen durchzuführen.
Zwei Schiffe brachen voll Bemannt auf, um vielleicht den letzten Schlag gegen die Aliens zu führen, damit im All wieder Ruhe einkehren könnte.
Während die INVINCIBLE geleitet von Kaptain Alexandra Baron, anfing ihre Piraten via Hyperfunk zu instruieren, die bekannten Koordinaten auszuspähen, jagte die
THUAT D‘HANAN direkt zu der letzten Koordinate. Auf dem Schiff vor dem letzten Sprung wurden sämtliche Raumjäger bemannt und alles nochmals geprüft.
Diesmal wollte ich auch wieder von der Partie mit dabei sein, Thora sowie Lylat schlossen sich mir an.

„Sprung in 4 Minuten. Kommandoeinheit Atlan. Wir setzen sie Tot ins All aus. Das heißt sie werden nicht beschleunigen oder sonst der gleichen, sie werden mit unserer Austrittsgeschwindigkeit weiter treiben. Erst nach 25 Minuten dürfen sie beschleunigen. Soweit ich weiß, ist Kusari immer noch so verdammt stolz auf seine Raumabwehrforts. Ihr müsst so schnell wie möglich ungesehen ….“
„Atlan hier, ja Kaptain Nero, wir haben das oft genug durchgekaut. Sobald unsere Raumtorpedos ein oder zwei der Forts geknackt haben könnt ihr reinkommen. Sonst noch etwas?“
„Ja ich schicke eine zweite Staffel mit ihnen raus. Die KI hat errechnet das sich damit die Chance um 13 Prozent erhöht.“
„Verstanden Atlan, Standby“
„Roger! Kaptain Nero over and out!“

Exakt 2 Minuten sprang die THUATA D’HANAN ins System, wo an einem Artefakt geforscht wird.
Sechs Raumjäger wurden herauskatapultiert. Die KI des Systems verlangte die Identifizierungscodes für das System, welches vom Kusari Militär zum Sperrgebiet erklärt worden war. Gerade, als das System das unbekannte nicht identifizierbare Schiff, zum Abschuss freigab, sprang es schon wieder aus dem System. Daraufhin speicherte die KI den Vorfall ab und ging wieder in den Standby. Von all den hunderten von Menschen in diesem System, die sich um die Sicherheit, oder die Erforschung des Artefakts kümmerten wurde keiner Informiert, oder bemerkte etwas. Sechs kleine wendige Raumjäger trieben, wie Weltraumschrott, ins System und gelangten so unbemerkt in die Nähe der Raumabwehrforts.

Ich saß in meiner Pilotenkanzel und langweilte mich. „Was täte ich jetzt für eine Co-Piloten!“ Zwar haben wir aus Leeds meinen Jäger der Arlegons die Black-Cat noch auf die
THUATA D’HANAN bringen können, aber irgendwie war ich doch ziemlich einsam.
„Das glaubst auch nur du Atlan!“
„Oh nein ich hatte mich gerade an die Einsamkeit gewöhnt Oni. … Hey seid wann kannst du reden wie jeder Mensch?“
Glucksend sagte Oni: „ Mein Vater hat den Telepathie Stein neustrukturiert, somit kann ich meine Gedanken in akustische Signale umsetzen lassen. Gefällt dir meine Stimme?“
„Und wie! Sie klingt wie Fingernägel auf einer Schiefertafel. Ich darf doch mal kurz an die Steuerung, vielleicht lässt sich ja da noch was verbessern. Darf ich? Ja. Danke“
Ich fummelte etwas an den Einstellungen an den Block rum und schon nach kurzer Zeit kam eine wohlmodulierte frauliche Stimme aus den Block.
„Schon besser!“
„Ist mir egal. Aber solltest du nicht etwas mehr auf die Umgebung achten? DA!!!!!!!“
Ich zuckte nach vorne und konnte soeben noch die Kollision mit einem kleineren Asteroiden vermeiden, indem Ich etwas Sauerstoff zum navigieren verbrauchte.
„Mach das nicht nochmal Atlan, das war verdammt knapp!“
Ich warf einen Blick auf meinen Armbandchronographen und schluckte. Langsam aktivierte ich die passiven Systeme der Black Cat. Ich bekam nur Resonanzen vom Radar der Verteidigungsplattformen, die nächste war von mir war weniger als 25 Kilometer entfernt und die Entfernung schmolz nur so dahin. Wieder ein Blick auf die Uhr, noch 90 Sekunden. In Gedanken überschlug ich die Entfernung und meine Geschwindigkeit zum Ziel.

Die Verteidigungsforts in diesem System waren zum Teil in ausgehöhlten Asteroiden oder sogar in Kometen untergebracht. Ergänzt werden die Forts durch freischwebende KI Geschütze und durch unzählige kleine Jäger und Zerstörer, die allesamt robotgesteuert sind. Dazu kommen Raumtorpedos, Marschflugkörper usw. Also alles in allen, unmöglich sich an ihnen vorbei zu schmuggeln. Doch zum Glück verfügt die USO über die bei weitem effektivste Tarntechnologie der Galaxis

-Kritische Entfernung erreicht!-
„Dann mal los. Oni, Halte dich fest.“
Mit einem Handgriff verband ich meine Nanonik mit dem Schiff und fuhr die Systeme aufs brutalste auf. Mein Schiff erwachte zum leben. Noch bevor alle Systeme oben waren jagte ich meine beiden Torpedos, nur mit Hilfe meiner Nanonik auf ein Verteidigungsfort. Mit erschreckender Geschwindigkeit schossen die Torpedos aus ihren Verankerungen. Als sie die Hälfte ihrer Strecke zum Verteidigungsfort zurückgelegt hatten aktivierten sich deren chemische Triebwerke und die Steuercomputer. Ohne auch nur korrigieren zu müssen schlugen die Geschosse ein und detonierten. Kleinere Explosionen erschütterten das Fort immer wieder, doch leider gab es keinen Finalen Knall, wie ich ihn mir gewünscht hätte. Stattdessen aktivierte die KI endlich ihre Stationen, fuhr die Reaktoren hoch und umgab die Station mit einem Schild. Gleichzeitig startete die KI Kampfgeschwader von kleineren Abfangjägern und gab Systemweiten Alarm. Auf meinem Radar verschwanden drei Raumforts, von der Bildschirmfläche.

„Hier Red-Leader, bestätige Vernichtung von Raumfort B und D. C scheint noch bedingt einsatzbereit. Schild bricht immer wieder zusammen, sonstige Verteidigung minimal. C implodiert gerade. Bestätige Vernichtung von C! Wie schaut es bei euch aus Leader-Atlan?“
„Bei uns negativ! Kein Abschuss! A, E und F stehen noch, sind aber beschränkt Einsatz bereit.“ Bereitmachen zum Abfangen der Raumjäger die von den Verteidigungsplattformen gestartet sind. Bei Red-Leader sammeln.“
Drei Komplett zerstörte Verteidigungsanlagen waren mehr als wir uns erhofft hatten, schnell sammelten wir uns beim Red-Leader und gingen in Keilformation. Während im System der Alarm schrillte und Positionen besetzt wurden, flogen wir weiter System einwärts, auf die Forschungsstation zu. Exakt drei Minuten nach dem Abschuss der Raumverteidigungsstationen sprang die THUATA D’HANAN ins System und zwar direkt in unseren Rücken. Tosend erwachten die Bordwaffen und zerfetzten sämtlichen Abfangjäger des Systems, die auf uns zugesteuert hatten. Als die THUATA D’HANAN in Reichweite der Station kam, wo wir das Artefakt vermuteten, jagten zwei Impulslaser in die Hangar-Tore und zerfetzen diese. 8 Gefechtsshuttles schossen aus den Beiboot-Hangar der THUATA D’HANAN und nahmen Kurs auf den neuen Eingang.
„Hier Kaptain Nero, Red-Leader hervorragende Arbeit, Atlan für dich gilt das Selbe. Landet in der Station und helft unseren Marines dort.“
„Atlan hier, haben verstanden schließen uns den Truppen in der Station an.“
„Red-Leader hier, Mam, wenn es machbar wäre, würden wir draußen im All weiterhin bleiben.“
„Anfrage zur Kenntnis genommen und akzeptiert. Wir sehen gerade, dass die Verteidigungsstationen schwere Bomber starten. Gliedern sie sich in Geschwader Omega ein Red-Leader. Atlan sie haben maximal 15 Minuten für diese Operation. Wir haben gerade einen Notruf aufgeschnappt der von dem Zentralrechner dieses Systems stammt. Mist! Soeben wurde er bestätigt, zwei Schlachtgeschwader sind auf den Weg zu uns. Los Beeilung!“
„15 Minuten, bestätigt!“
„Atlan an alle Wingmen sofort in der Station landen und die Marines Vorort unterstützen.“
Die Bestätigung kam sofort von allen Seiten und wir machten uns an den Landeanflug.

Wir flogen gerade durch die zerfetzten Hangar-Tore, als wir erkannten, dass die Marines gerade in einer heftigen Abwehrschlacht gegen die Kampfroboter kämpften.
„Sieht nicht so aus, als würden sie es ohne unsere Hilfe nicht Mals schaffen, hier eine Tür zu öffnen.“
„Lylat hier, würde ich auch so sagen. Komm Thora lassen wir es mal Krachen.“
Im Hangar schwebend erwachten die Laserwaffen unter den Flügeln zum Leben. Kaskaden von rubinrotem Licht zerstörten, schmolzen, brannten sich ihren Weg durch die Reihen der Kampfroboter. Binnen von Sekunden kippte das Gleichgewicht. Und die Marines waren es die die letzten Kampfroboter zerstörten, noch während wir landeten.


"Kein Plan überlebt den ersten Feindkontakt."
"Deswegen nennt man ja auch den Feind, Feind. Und nicht Freund!"


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 Betreff des Beitrags: Re: SiFi Stories S142
BeitragVerfasst: 15.05.2009, 18:05 
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Ein Offizier kam uns in Kampfanzug entgegen. „ Danke Lord-Atlan, ohne sie wären wir nicht mehr!“
„Immer wieder gern! Wir müssen uns beeilen, unser Zeitplan hat sich verkürzt. Wenn wir uns nicht beeilen haben wir es bald mit ein oder zwei Schlachtkreuzerverbänden zu tun. Somit müssen wir aggressiver vorrücken.“
„Verstanden Sir.“ Der Offizier hielt kurz inne und lauschte seinen Kom. „Sir, unser Pioniere haben eine seltsame Strahlung acht oder zehn Decks tiefer entdeckt. Keine Andere sonst, ich würde sagen, das wir dann aufbrechen sollten.“
„Ganz ihrer Meinung. Sie behalten das Kommando und scheuchen ihre Jungs los. Meine Leute und ich versuchen ihnen nicht im Weg rumzustehen.“
„Wie sie befehlen Sir!
Kompanie Abmarsch!“

Die ersten Schotte waren kein Problem rasch und fast ohne Gegenwehr, kamen wir zu einer Querachse die die unteren Sektionen der Stationen miteinander verband.
Der Offizier mit dem ich vor kurzen geredet hatte, wollte schon seine erste Gruppe von Soldaten in die Fahrstühle schicken, als einer Leute bedenken äußerste. Ich eilte zu ihm und gab zu, dass der Soldat recht hatte. Somit schickten wir in jeden Fahrstuhl Kampfroboter vom Typ UHU 3 runter. Falls sich dort, wo wir aussteigen wollten ein Hinterhalt, geplant sein sollte, so würden unsere Gegner ein blaues Wunder erleben. Nach kurzer Fahrt hielt, stiegen unsere Roboter aus und sicherten den Raum. Dann ging alles rasch, kaum waren die Fahrstühle wieder oben. Drängten sich die Soldaten in die Kabinen und fuhren hinab. Thora, Lylat, Oni und ich, sowie ein kleiner Trupp mussten warten. Plötzlich knallte es und der Strom fiel aus.

Ich blickte mich um. Der Trupp aus Soldaten bestand nur aus einfachen nicht aufgerüsteten Menschen ohne technische Verbesserungen. Ein schmächtiger Sargent befehligte die Truppe.
„Sargent!“ rief ich. „Kommen sie mal bitte zu mir.“

Dreimal donnerte es dumpf und der gesamte Boden vibrierte.

„Lord-Atlan an Marines. Melden bitte.“
Ich bekam keine Antwort. Der Sargent kam zu mir rüber und salutierte.
„Unterlassen sie den Dreck Sargent. Wir wechseln auf Frequenz Delta. Lassen sie die Türen von ihren Leuten aufschießen und dann seilen wir uns 7 Decks tiefer ab. Vier ihrer Leute werden sich hier verbarrikadieren und auf unsere Rückkehr warten.“
„Ähm Sir was ist mit dem Rest?“
„Denken sie mal nach Sargent. Da unten, ich meine ganz weit unten, da liegen gerade etliche tote Soldaten. Diese kusarischen Bastarde haben die Kabel gesprengt und dann den Strom gekappt, damit die Sicherheitssysteme nicht greifen konnten. Muss ich noch deutlicher werden. Befolgen sie endlich meine Befehle, sonst reiße ich ihnen den Arsch auf, wir haben schon genug Zeit verloren.“
„Ja Sir! Skinner, Emmy, Trophy, Galahan, ballert mir diese Türen auf….“

Die Soldaten brachten Haftladungen an und sprengten sie auf. Seile wurden eingehakt und dann machte ich mich als erster an den Abstieg. Beißender Rauch stieg auf und es glühte Blut rot, tief tief unter mir. Zwischen dem sechsten und dem siebten Deck zog ich mein Impulsgewehr und seilte mich weiter kopfüber ab. Im achten Stockwerk donnerten nun auch die Laserwaffen und Explosionen grollten durch den Fahrstuhlschacht. Anscheinend wehrten sich die UHU 3 gegen anstürmende Feinde, exakt ihrer Programmierung folgend, setzten sie ihr gesamtes Arsenal ein. Unterdessen flanschte ich nur ein Deck höher eine Haftladung an und zündete sie. Noch während der Stahl rotglühend wegschmolz, sprang ich durch die Öffnung und rollte mich geistesgegenwärtig ab. Ich aktivierte mein Kom und befahl.
„Nachrücken!“ Als erste kam Thora durch das Loch und sprintete zur nächsten Tür, wo sie mit erhobener Waffe in Stellung ging. Nach und nach kamen die anderen. Mit Handzeichen gab ich den Leuten zu verstehen, welche Tür als nächstes wir aufbrechen würden. Statt Haftladungen setzten wir nun unsere Impulslaser ein und brannten uns so durch das Tor. Ich warf eine Überladungsgranate durch die Öffnung und wir drehten uns alle weg. Es leuchte gleißend grell durch das Loch, dann nochmal, allerdings schwach bläulich. Erst dann gab ich das Kommando zum Sturm. Zwei Soldaten eilten vor und eröffneten sofort das Feuer auf am Boden liegende uns sich windende Kusari Soldaten. Auch Kampfroboter waren von der Überladungsgranaten betroffen uns standen deaktiviert im Raum. Zwei Zivilisten in langen weißen Kitteln lagen auf dem Boden und wanden sich in ihren eigenen Erbrochenen. Bei einem hatte sich der Darm entleert.

Überladungsgranaten waren verteufelte Viecher. Die Granaten arbeiten auf drei Ebenen. Die ersten zwei Sorgen für die Neutralsierung von organischen Leben, Ebene drei für anorganisches Material. Für organisches (Menschen) Leben, überreizt die Granate zuerst die Sinne; Gehör und Augen. Unmittelbar darauf werden die gesamten Nervenbahnen mittels Neutronenstrahlung gestört. Somit kommt es zu unkontrollierten Zusammenbrüchen und Kontraktionen im Gesamten Körper. Die Sterberate beim Einsatz dieser Granaten liegt bei 12,5 Prozent der Probanden. Viele Menschen tragen schwere Nervenschäden davon, nachdem gegen sie eine solche Granate eingesetzt wurde.
Gegen anorganisches Material, zum Beispiel Roboter, ist die dritte Ebene von Bedeutung. Ein starker, räumlich begrenzter EMP (Elektro Magnetischer Impuls) geht von der Granate aus (das bläuliche Leuchten) und legt sämtliche Elektronik lahm.

Nachdem der letzte Kampfroboter zu schlacke geschmolzen war, ging ich zu den Zivilisten herüber und schaute mir diese elenden Gestalten an. Der dessen Hose voller Fäkalien war, hob den Blick, starrte mich mit glasigen Augen an und fing an zu sabbern. Der Andere Zivilist zuckte zusammen als sich mein Blick und der seinige traf.
„Wo ist das Artefakt; knurrte ich.“
„Welches Artefakt?“ Kam es verängstigt und etwas zu hastig über seine noch zuckenden Lippen.
Meine Faust zuckte vor und traf ihn hart in der Magengrube.
„Ich meine DAS ARTEFAKT, welches ihr hier schützt und untersucht.“
Keuchend kam der Mann wieder hoch und zitternd fing er an zu erzählen.
Nachdem er geendet hatte, wusste ich das wir im richtigen Deck ausgestiegen waren und es nur noch ein paar Schotte waren bis wir es sehen würden. Ich vergewisserte mich bei Oni ob der Mann die Wahrheit gesagt hatte und sie nickte bestätigend, dann verließen wir den Raum und überließen die Zivilisten sich selbst. Von den 15 Minuten die uns und der
THUATA D’HANAN gegeben waren, blieben nur 8 über.
„Keine Rücksicht mehr! Beeilung!“
Donnernd entluden sich von da an nur noch unsere Impulsblaster und Leichen lagen sterbend oder tot auf unseren Weg.
„Sir, da kommen wir nicht durch. Das ist eine Quarantäne Schott.“
„Thora, hast du alternativ eine Idee?“
„Ja Atlan, wir gehen durch die Wände.“
„Guter Gedanke.“
Haftladungen klatschen gegen eine Wand die theoretisch hinter dem Sicherheitsschott liegen sollte. Unwetterartig laut donnerte die Explosion über unsere Köpfe hinweg. Nach dem sich der Dreck gelichtet hatte. Sprang Thora mit zwei gezückten Impulslasern durch das Loch und eröffnete noch mitten im Sprung das Feuer auf die feindlichen Soldaten. Überrascht aufschreiend starben sie alle schnell ohne viel Gegenwehr.
„Das war alles?“ Thora warf die leer geschossenen Magazine weg und steckte Neue ein.
„Immer hast du den ganzen Spaß Thora! Wo sollen wir da mithalten können?“
„Ich lass dir gerne beim nächsten Raum den Vortritt Lylat.“
Während die Damen herum ulkten, war ich schon bei dem Artefakt und steckte es in eine meiner Taschen des Kampfanzuges.
„Abmarsch. Sieben Minuten bleiben uns noch.“
Mit schnellen Schritten rannten wir den Weg zurück. Bei den Aufzügen angekommen, hörten wir noch immer die UHU3 wild um sich schießen. Die Soldaten fluchten lauthals als wir uns Meter um Meter an den Seilen wieder hochzogen.


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 Betreff des Beitrags: Re: SiFi Stories S.145
BeitragVerfasst: 17.05.2009, 20:06 
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„Los, los, los! Verdammt beeilen sie sich Soldat!“
Wir waren oben angekommen und rannten, als wäre der Teufel persönlich hinter uns her.
Vor mir kam Oni ins straucheln und wäre beinahe gestürzt, hätte Thora nicht zugepackt. Doch statt sie einfach nur wieder aufzurichten, warf sie sich Oni einfach über die Schulter.
Ein paar Schritte vor dem Hangar öffnete sich ein Schott und bewaffnete feindliche Soldaten stürmten in den Raum. Oder besser, versuchten es…. Lylat, Thora und Meinewenigkeit, reagierten instinktiv. Unsere Blaster hoben sich fast synchron und spien Tod und Verderben. Noch ehe die Soldaten, die unter meinen Befehl standen, begriffen was passierte, war die Situation schon wieder entschärft. Blut und der Gestank von verbranntem Fleisch verteilte sich in der Luft, irgendwo stöhnte noch jemand, aber das war nebensächlich.
„Atlan, hier Kaptain Nero, soeben tauchen die Flottenverbände aus dem Hyperraum auf. Euer Zeitfenster schließt sich. Beeilt euch! Ihr habt noch zirka 160 Sekunden.“
„Verstanden.“ Keuchte ich. Wie die Wilden hasteten wir zu unseren Raumfahrzeugen.

Zischend schlossen sich Schotttüren und Pilotenkanzeln. Fusionsgeneratoren erwachten donnernd zum Leben. Thoras und Lylats Jäger waren als erste draußen, dann kamen die Truppentransporter, die weitaus weniger anmutig ins All jagten, ich schloss mich als Schlusslicht an und deckte so den Rückzug.
Trümmerteile erfüllten das Weltall. Dutzende von zerstörten Kampstationen zeugten davon, dass einer der neuesten Schlachtkreuzer, sich gerade austoben konnte.
Immer wieder erleuchtete das All von Explosionen und Laserwaffen.
„Atlan hier, wir sind draußen. Macht die Hangartore auf!“
„Positiv, Hangar-Tore sind auf. Wir warten nur noch auf euch! Lylat und Thora landen soeben. Enterboote im Landeanflug. Lord-Atlan, wir haben ein Problem, wir werden sie nicht mehr rechtzeitig an Bord nehmen können.“
„Habe verstanden. Wir sehen uns dann im Taifun System. Atlan Ende.“
„Viel Glück Sir. Tower 14 Ende“

Noch während die letzten Hangar-Tore sich schlossen begann die THUATA D’HANAN zu beschleunigen. Auf meinen Radar waren die Flotten schon deutlich zu erkennen. Zwei kleinere Flotten zwar aber immer noch genug Feuerkraft um das halbe Sonnensystem zu atomisieren. Während die THUATA D’HANAN in die Entgegengesetzte Richtung der eintreffenden Flotte beschleunigte, flog ich genau auf sie zu.
„Was hast du vor Atlan?“
„Keine Angst Oni! Wir sind im Hyperraum bevor wir in deren Reichweite sind.“
„Bist du dir da sicher? Ich habe auf meinen Schirmen getarnte Einheiten direkt vor uns. Und ich glaube nicht das die Kusari noch einmal auf den selben Stunt hereinfallen!“
„Getarnte Einheit….?“

Lichtbündel zuckten auf und trafen die Schiffshülle. Gleichzeitig gaben die Stealth-Schiffe ihre Tarnung auf. Etwa drei dutzend Schiffe wurden auf meinen Radar sichtbar. Immer mehr Lasergeschosse trafen auf die Außenhaut meines Schiffes. Eine kleine, unscheinbare Anzeige kletterte immer höher. Mit einem Gedankenbefehl aktivierte ich die Bewaffnung meines Schiffes und warf dem Feind nun meinerseits den Tod entgegen. Die Bug-Waffe verschoss ein Transformgeschoss. Doch anstatt den Feind vor mir zu vernichten, tauchte das Geschoss in den Hyperraum und kam vier Lichtminuten entfernt wieder aus dem Hyperraum. Direkt vor einem der größten Schlachtkreuzer der mir bisher vor die Augen gekommen war. Hinter dem Schild, des Schiffes tauchte die Munition wieder aus und detonierte direkt in der Flanke des 8000 Meter Riesen. Ein gewaltiger Blitz fraß sich durch die Außenhülle des Schiffes und zerfetze Tonnen von der Armierung und legte auf 200 Metern Umkreis das Innenleben des Schiffes frei. Meine Seitenwaffen trafen dafür ihr Ziel, Stealth-Schiff um Schiff verging in einer Explosion. Eine kleine Lampe zeigte wieder die Feuerbereitschaft für das Bug- Geschütz an. Doch daran hatte ich irgendwie keine Interesse mehr, nachdem mir das Ausmaß der Zerstörung bewusst geworden war. „Atlan halte die Anzeige für die Außenhaut im Auge! Wenn die bei rot angekommen ist, war es das mit uns!“
Ein Blick auf die Anzeige gab mir zu verstehen, dass es höchste Zeit war abzuhauen, wenn ich das richtig deutete hatte ich nicht Mals mehr 15 Prozent Restkapazität übrig. Da ich die nötige Geschwindigkeit mittlerweile erreicht hatte, gab ich den entsprechenden Befehl an das Schiff und riss den Hyperraum auf.

Die Blackcat und ihre Insassen kamen nach einiger Flugzeit aus dem Hyperraum exakt im Taifun System an. Das riesige Schiff der Arlegons war wieder, soweit es schien repariert. Zwar waren an der Wulst des Schiffes immer noch Reparaturgleiter zu erkennen aber immerhin waren die ärgsten Schäden am Rumpf behoben worden. Die INVINCIBLE war schon da, doch auch sie hatte sich, das eine oder andere Mal ein Gefecht geliefert. Gerade kam auch die THUATA D’HANAN aus dem Hyperraum heraus.
„Somit wären wir wieder alle komplett.“
„Du sagst es Oni, aber kannst du mir sagen, was das da für Schiffe hinter eurem Mutterschiff sind.“
Onis Augen wurden groß als sie aufs Radar schaute und die etwa drei dutzend Schiffe sah.
„Solche Schiffe bauen wir nicht Atlan.“
„Wir werden sehen… erst mal melden wir uns an. Hier Arlegon Blackcat Eins, wird sind im Landeanflug und bringen die THUATA D’HANAN mit. Wir bitten um Andock- und
Landeerlaubnis.

>HIER DIE KI. LANDERLAUBNIS ERTEILT ATLAN. WILLKOMMEN ZUHAUSE ONIMANIMPFE<

„Atlan noch mal KI was sind das für Schiffe im Schlagschatten von ihnen?“
>EIN BRETONISCHER HÄNDLER DER SAGE ER KÄME IM AUFTRAG VON OBASHI A LEGJO. AUFTRAG: LIEFERUNG VON ERSATZTEILEN UND TRIEBWERKSTEILEN, ALS ERSATZ! SCHADEN ZU 98 PROZENT BEHOBEN. <
„Danke wir landen dann jetzt.“

Als die Blackcat im Hangar landete und auf ihren Prallfeldern zum stehen kam. Konnten sich die Zuschauer nicht mehr zurück halten und stürmten den Hangar. Kaum war Oni auch nur ausgestiegen wurde sich schon von Arlegons umringt und langsam aber sicher aus dem Hangar geführt. Ihre Eltern standen trotz allen neben einer zweiten Gruppe und unterhielten sich angeregt. Ich klemmte mir den Helm unter meinen Arm, während ich auf die Gruppe zuging, erkannte ich Kaptain Baron, ihren IO, Kaptain Nero, auch mit ihren IO, Thora und Lylat.
„Damit wären wir ja komplett!“
„Jep Skipper Baron.“
Onis Vater, Aron wandte sich mir zu.
„Sämtliche Artefakte die wir von Kaptain Baron erhalten haben sind nur Teile eines Großen und Ganzen. Zwar konnten wir erkennen das es sich hierbei um eine Art von Navigationskarte handelt, aber nicht warum und wofür sie geschaffen wurde.“
„Hier Arno. Das Stück aus Kusari und dann das Verbindungsstück, welches ich von Kaptain Baron in K15 erhielt. Bevor wir aber alle zusammensetzen sollten wir einen Standortwechsel vornehmen. Denn die Ausstrahlung kann von den Foronen angemessen werden.“
„Stimmt das teilte Thora bereits mit. Du weißt ja wohin du musst sonst bewegt sich unser Schiff kein Stück.“
„Stimmt da war was. Kaptain Baron, Nero ich muss euch leider bitten auf eure Schiffe zu wechseln wir müssen einen Ortswechsel vornehmen. Sonst sind wir nachher umstellt von Foronen.“
Es kam wie aus einem Munde: „Klar, sind sofort drüben, wo soll es hingehen?“
„Keine Ahnung ich nehme euch in Schlepp.“

Keine halbe Stunde später stieg ich wieder in den Sarkophag und tauchte ein in die Welt des Generationenschiffes der Arlegons.

<KI ÜBERGIBT KOMMANDO WIEDER AN PILOTEN. ZUSTAND DES SCHIFFES WIEDER BEI 100%. DEFEKTE TRIEBWERKE WURDEN AUSGETAUSCHT UND ALLE SCHÄDEN VOM LETZTEN GEFECHT SIND BEHOBEN WORDEN. KI IM STANDBY.>

„Sahra kreiere mir bitte das Interface.“
-Schon geschehen-
Ich überprüfte sämtliche Sektion des Schiffes noch einmal auf etwaige Fehler oder Defekte.
Ich fand zum Glück nichts. Ich griff auf das Navigationsprotokoll des Schiffes zurück und rief die Galaxis-Karte auf. Erstaunt stellte ich fest, dass nur sehr wenige Sternen Systeme überhaupt verzeichnet waren. Ich öffnete einen Komkanal zur THUATA D’HANAN und griff auf die Navigationsdatenbank dort zu. Ohne dass drüben überhaupt jemand etwas merkte lud ich die gesamten Sternenkarten herunter. Auf der INVICIBLE passierte exakt das gleiche.
Mittels eines Subprogramm lies ich die Kartenmiteinander vergleichen und synchronisieren.
„Sahra kannst du bitte eine Synchronschaltung vornehmen. Dann brauchen wir nicht erst die Zeit für Kommunikation verschwenden.“
-Synchronschaltung vorgenommen. Koordinaten?-
“Bretonia Raum, Planet New London. Dort haben wir einen guten Schutz und können das Puzzle endlich lösen.“
-Koordinaten eingespeist, beginnen mit der Beschleunigungsphase, geschätzte Dauer des Fluges 6 Stunden. Überbrückter Raum 689,54 Lichtjahre. Mit deiner Erlaubnis führe ich diesen Flug aus. Da stehen draußen vor der Tür stehen drei Arlegons die mit dir reden wollen.-
„Gut dann hiev mich mal aus dem Sarg raus.“

Die Anschlüsse fuhren aus meinen Körper und die Bare auf der ich lag, fuhr aus der Flüssigkeit heraus. Nachdem ich wieder trocken und was angezogen hatte, traf ich Arno und Oni, sowie ihre Mutter vor der Tür. Zusammen gingen wir in die eigentliche Kommandozentrale des Schiffes, dort setzten wir uns zusammen mit anderen Arlegons und ich musste erklären, was passiert war. Es gab viele Zwischenfragen und Kommentare, auch musste ich einige Sachen richtigstellen, für die ich eigentlich gar nicht verantwortlich war.
Nach zwei Stunden war ich fertig. Fertig im Sinne von Müde, denn eine gedankliche Diskussion mit den Arlegons und dann noch mit so vielen, ist schier unglaublich anstrengend.
Arno und einige Wissenschaftler hatten sich nach kurzer Zeit aus der Diskussion zurückgezogen und waren in die Laboratorien gegangen um die einzelnen Artefakte zu untersuchen. Schlussendlich brach ich die Diskussion ab, ob und wie, man den Menschen helfen sollte. Müde und genervt ging ich in meine Kabine und warf mich angezogen aufs Bett.
Ein schmerzhaftes quieken scholl gedankenschnell durch meinen Kopf. Erstaunt stand ich noch mal auf und zog die Bettdecke zurück. Darunter lag Oni in einem hauchdünnen Nachthemd, welches mehr zeigt als es verdeckte. Meine Augenbraue zuckte steil nach oben.
„Oni was soll das?“ es klang schroffer als ich beabsichtig hatte.
„Ich habe mich mit Thora und Lylat ein wenig über Sex unterhalten und sie sachten beide es mache großen Spaß.“
„Oni wir beide kennen uns nicht mal! Zumal wir uns wahrscheinlich genetisch nicht Mals ähneln.“
„Wir sind uns ähnlicher als du glaubst Atlan. Ich habe ein paar DNA-Test durchgeführt, bis auf vier Chromosomenpaare gibt es keine Unterschiede.“
„Verstehe ich das jetzt richtig? Du möchtest ein Kind von mir?“
„Ähm… ich dachte ….“
Ich konnte förmlich ihre überschlagenden Gedanken in ihrem Gesicht ablesen.
Ich stöhnte Gedanklich auf und schob Oni etwas zur Seite.
„Oni lass uns erstmal darüber reden ja? Ich bin außerdem Müde wie sonstwas. Wenn das alles, ich meine das ganze uns bekannte All retten vorbei ist, dann reden wir noch mal drüber. Aber bitte lass mich nun schlafen, es wird morgen ein langer Tag. Wenn du möchtest kannst du ja bei mir schlafen. Ich warn dich aber vor, ich schnarche.“
Glückliche Gedanken waren ihre Antwort und sie schmiegte sich an mich an und schlief sogar noch vor mir ein. Wie recht ich mit dem langen Tag haben sollte, wäre mir nicht mal in den wildesten Träumen eingefallen.


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 Betreff des Beitrags: Re: SiFi Stories Das Puzzle ist komplett S.147
BeitragVerfasst: 18.05.2009, 08:47 
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Das Puzzle ist komplett

Nach dem Abschluss des Transits hatten wir nochmal eine Ruhepause von vier Stunden eingeplant. Somit weckte mich Sahra erst nach sechs Stunden. Zwar konnte ich mich nicht als völlig ausgeruht bezeichnen, aber ich war wieder tatendurstig und bereit für neues.

Oni lag noch immer im Bett und schlief, als ich aus meiner Kabine ging. Vor der Tür erwartete mich Arno.
„Gut das ich dich hier treffe Atlan! Weißt du wo Oni ist? Wir konnten sie nirgendswo finden.“
„Sie hat bei mir geschlafen Arno.“
Ekel und erschrecken drangen zu mir.
„Nein, nein Arno nicht wie du denkst. Sie wollte es zwar aber, ich war zu müde und außerdem würde ich das gerne mit dir und deiner Frau abklären, wenn es soweit kommen sollte. Sie hat nur in einem Bett neben mir geschlafen. Soweit dann alles in Ordnung?“
„Atlan ich glaube dir. Oni… war schon immer etwas anders. Weißt du eigentlich, dass selbst ihre Mutter sie nur noch Oni nennt? Es klingt einfach besser. Aber egal, warum ich eigentlich zu dir gekommen bin: Hast du immer noch ein Artefakt Stück bei dir? Kaptain Baron deutete sowas an bevor du und THUATA D’HANAN eingetroffen seit. Übrigens sie ist eine beeindruckende Frau, wenn man mal über ihr Alter hinweg sieht.“
„Ja das ist sie… du hättest sie mal vor vierzig Jahren erleben müssen. Sie war während der Koalitionskriege der Schrecken der besiedelten Systeme, ich könnte dir Sachen über sie erzählen, da würdest du vom Glauben abfallen. Ach ja das Artefakt, hier da ist es.“
Es war die ganze Zeit in meiner Hosentasche vom Kampfanzug gewesen nun hielt ich Arno von seine Nasenschlitze. Neugierde blitzte auf und Verstehen.
„Das ist es tatsächlich das letzte Stück los komm ins Labor wir setzen es dort zusammen.“
„Hast du eigentlich eine Idee, was dabei herauskommen könnte, wenn es zusammengesetzt ist?“
„Lass es uns herausfinden!“
„Nun mal langsam junger Freund, was ist wenn es ein Dimensionstor öffnet und das mitten im Schiff?“
„Nein, nein Atlan das ist soweit wir es untersuchen konnten so eine Art Karte. Also nichts mit Dimensionslöchern oder Hyperraumtoren die im Schiff entstehen.“ Arno wirkte kurz abgelenkt, dann sprach er wieder zu mir. „Soeben sind die Shuttles von der THUATA und der INVICIBLE angedockt. Wir sollten uns zu den Laboratorien aufmachen, damit wir noch rechtzeitig ankommen.“
„Dann mal los.“

Trotz aller Zuversicht und der Versicherung, dass es sich um irgendeinen Datensatz handeln sollte oder eine Art von Karte, standen wir hinter fast einem Meter dicken Terkonitstahl der mit Energieschilden verstärkt worden war, und betrachteten die Monitore. Im Raum selbst mit den Artefakten waren gerade Roboter dabei, die Artefakte zusammenzufügen. Jedesmal wenn ein Artefakt mit einem Anderem in Berührung kam verschmolzen sie zu einem einzelnen Baustein. Nachdem vier von fünf Artefakten verschmolzen waren ergaben sie einen Kreis. Das letzte Stück wurde von oben in den Kreis eingelassen. Blutrotes Licht erhellte den Raum und aus dem Kreis entstand eine Projektion. Überall tanzten rote Punkte durch den klinisch weißen Raum. Ich sprach in mein Komband: „Sahra deaktivier bitte das Licht.“
Der gerade noch weiße Raum wurde nun stockdunkel und die roten Punkte im Raum blieben.
Seufzend sagte Kaptain Baron: „Ich glaube die Monitore können das nicht hundertprozentig rüberbringen wie es im Original aussehe. Können wir da nun endlich rein?“
Ein Arlegon deaktivierte die Schilde und öffnete die Sicherheitstür. Arno, Oni, Lylat, Thora, Kaptain Baron, Kaptain Nero und ich traten ein.
„Überwältigend trifft es nicht Mals im Ansatz. Unglaublich!“
Eike Nero sprach dass aus, was alle dachten.
Im Dunkeln Raum schwebte das zusammen gesetzte Artefakt. Und um es herum bewegten sich Myriaden von roten Punkten
„Was mir nur auffällt, ich erkenne kein Muster in diesem Meer aus roten Punkten. Keine mir bekannte Sternenkonstellation.“
„Und das will was heißen Lylat.“
„Sei ruhig Thora sonst forder ich die nochmal am Schießstand heraus!“
„Ruhe verdammt Mädels. Sahra versuche Übereinstimmungen zu allen verzeichneten Sternenkarten zu finden.“
-Atlan das habe ich gerade schon geprüft es gibt keine. Interessanter dürfte das allerdings sein.-
Zwei Punkte waren Grün und ein weiterer Blau.
„Keine Ahnung was ich damit anfangen soll, Sahra was hat es sich mit den Punkten auf sich?“

-Der Blaue Punkt könnte unsere Galaxie, also jene in der wir uns gerade befinden, sein.-
Ich griff nach dem schwebenden Artefakt, kleine holographische Tasten erschienen unter dem Artefakt, wie eine Tastatur.
Kaptain Baron: „Spinn ich? Das Artefakt ist hunderte von Jahren alt und ich kann die Buchstaben darauf lesen!“
KI: - Was meinst du wer dafür verantwortlich war, das trotz aller fremd Spezies es dabei geblieben ist?-
Wie in Trance tippte ich den Namen Andromeda ein. Ein Grüner Punkt blinkte kurz auf. „Milchstraße“ Diesmal der andere Punkt. Mir schwindelte. Ich hatte es tatsächlich vergessen!
„Mein Gott das sind also die von Menschen bewohnten Galaxien vor der Invasion?“
-Ganz recht, Lylat. Wir haben den Weg zurück zur Wiege zur Menschheit gefunden. Stimmt das nicht Atlan? Immer hin waren diese Artefakte ein paar deiner Ausrüstungsgegenstände die du aus der Milchstraße mitgenommen hast.-
„Ein Kompass der immer weiß wo er ist. Unglaublich.“
-Da hast du recht Eike, aber so wie ich die Menschen einschätze, hat dieses Spielzeug noch mehr Funktionen.-

Während die Personen um mich herum sich unterhielten, ging ich auf das Artefakt wieder zu und berührte es vorsichtig erneut. Ein leichtes Prickeln, danach brach um mich die Schwärze ein. Ich viel in einen endlosen schwarzen Raum. Ein Licht kam auf mich zugerast und blieb vor mir schwebend in der Luft hängend. Eine Stimme wie aus einer anderen Dimension klang bis ins äußerste verzerrt an meine Ohren.

„Es ist zusammengesetzt worden. Alle Splitter zurück zu ihren Müttern es wird nicht mehr lange dauern. Der Krieg ist gewonnen! Splitter kehrt zurück und werdet wieder eins mit euren Müttern eure Aufgabe ist getan. Die Skoars wissen nun, dass es noch immer freie Menschen gibt. Wir müssen das Sonnenportal erschaffen und den Weg für die Skoars öffnen. Und dann wird unser Volk frei sein von der Knechtschaft der Skoars. Kommt zurück….“

Das Licht verschwand und entfernte sich wieder schnell von mir. Aus den Augenwinkeln konnte ich noch vier weitere Lichter an mir vorbeihuschen sehen. Auf einmal klatschte etwas mit der Kraft eines Vorschlaghammers auf meine Backen.
„Na bitte ich habe es euch doch gesagt! Wenn man den Knilch zur Besinnung bringen muss dann nur mit Gewalt.“
„Muss man mir nur gleich den Kiefer brechen, Lylat?“
„Weichei!“


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 Betreff des Beitrags: Re: SiFi Stories S.150
BeitragVerfasst: 22.05.2009, 09:03 
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Mit großem Ernst wandte ich mich an Eike. Sie zuckte zusammen und ging in Hab Achtstellung.
„Kaptain Nero.“
„Ja Sir?“
„Sie begeben sie sofort mit der THUATA D’HANAN zum Quinto-Center. Sagen sie Kommander Hawk das Code Omega 581 Delta 2 des Queens Own eingetreten ist.
Er soll in seinen Datenbanken nach Typhus suchen, dem Befehlen dort, soll er entsprechend handeln. Unsere Ziele sind die Dysonsphären derer wir fünf ja angemessen haben. Falls die vier Koaltionsverbündeten Kusari, Rheinland , Liberty und Bretonia nicht einsehen wollen warum, soll Hawk an den Defcon 1 Vertrag erinnern. Aus den Dysonsphären kamen die Foronen. Wenn er Grund haben möchte, warum ich das weiß, das die Foronen dort her kommen sagen sie ihm, das es keine Angriffe seit;“ ich blickte auf meine Uhr „seit 17:49 Liberty-Zeitrechnung mehr gibt. Und falls er fragt warum ich die Flotten auf die Sphären hetzen lasse, sagen sie im das die Foronen in der Lage sind, einen Galaxie Transmitter zu errichten der die Skoars herbringen wird. Wiederholen sie das!“
„Ich begebe mich sofort mit der THUATA D’HANAN zum Quinto-Center. Sage Kommander Hawk das Code Omega 581 Delta 2 des Queens Own eingetreten ist.
Er soll in seinen Datenbanken nach Typhus suchen, den Befehlen dort, soll er entsprechend handeln! Die Ziele sind die Dysonsphären derer wir fünf ja angemessen haben. Falls die vier Koalitions-Verbündeten: Kusari, Rheinland , Liberty und Bretonia nicht einsehen wollen warum, soll Hawk an den Defcon 1 Vertrag erinnern. Aus den Dysonsphären kamen die Foronen. Wenn er Grund haben möchte, warum ich das weiß, das die Foronen dort her kommen sagen sie ihm, dass es keine Angriffe seit 17:49 Liberty-Zeitrechnung mehr gibt. Und falls er fragt warum sie die Flotten auf die Sphären hetzen lasse, soll ich ihm sagen, das die Foronen in der Lage sind, einen Galaxie Transmitter zu errichten der die Skoars herbringen wird.“
„Gut! Keine Umwege oder sonst der gleichen, hinfliegen und Bericht erstatten. Ach sag ihm noch, Atlan übernimmt mit den Piraten und den Arlegons die Sphäre in Nora Nebel! Mach es gut, aber warte noch einen kleinen Moment bitte.“
Eike nickte.
„Kaptain Baron, sie nehmen die INVICIBLE und rufen ihre Piraten zusammen, wir treffen uns hier. Ich hoffe dein Ruf, als Piratenkönigin hat während deiner Abwesenheit nicht darunter gelitten.“
„Keines Falls Lord! Ich hatte mir sowas schon gedacht. Wenn alles klappt sind in den nächsten 9 Stunden drei bis vier Flotten a 1500 gemischte Einheiten hier.“
„Hervorragend! Arno ich muss euer Schiff mit an die Front nehmen. Wir brauchen die Transformwaffen als Artellarie.“
„Du bist der Pilot dieses Schiffes Atlan. Wir folgen dir wohin auch immer. Aber denke daran, dass wir auch irgendwann nach Hause wollen. Ach und bevor ich noch was vergesse. Wir haben nicht nur die eine Blackcat auf diesem Schiff. Soweit ich weiß haben wir 12 Staffeln wovon 10 einsatzbereit sind. Mit einer Staffel sind sechs Blackcats gemeint.“
„Hervorragend. Kaptain Nero überlassen sie mir ihre Staffelpiloten?“
„Kein Problem Sir. Ich habe gerade mit der Navigation gesprochen, wenn alles gut läuft sind wir in 16 Stunden auch im Nora Nebel.“
„Gut dann treffen wir uns dort. Dann mal los es gibt ordentlich was zu tun und uns läuft die Zeit davon. Abtreten und Befehle ausführen.“
Zackig salutierte Eike und ging dann raschen Schrittes aus dem Raum. Kaptain Baron nickte einfach nur und ging dann auch aus dem Raum raus.
„So nun zu euch beiden; Thora und Lylat. Lylat du wirst die Blackcat-Staffeln kommandieren. Thora ich würde gerne dich in der Kommandozentrale sehen, damit du die Flotten koordinieren kannst. Irgendwelche Fragen?“
Lylat lächelte und sagte: „Jetzt weiß ich warum man dich zum Lord-Admiral geschlagen hat und warum man dir folgt ohne auch nur zu fragen warum. Nein Sir keine Fragen! Bereit ihre Befehle auszuführen.“
Thora legte den Kopf schief und gab zu bedenken: „Atlan, ich brauche einen Stab um das alles zu koordinieren.“
„Den bekommst du von uns gestellt. Wir haben zwar schon seit Jahren nicht mehr gekämpft. Aber einige haben immer wieder Gefechtssimulationen durchgeführt. Es ist zwar keine wirkliche Schlachterfahrung, aber immerhin besser als gar nichts, oder?“
„Gut Arno, ich werde mit den Leuten glaube ich arbeiten können. Schick sie mir zur Kommandozentrale. Ich brauche noch die Zugangsdaten zu allen für mich wichtigen Bereichen.“
-Sahra hier; schon geschehen Thora, falls du mich brauchen solltest kling dich einfach ins Schiff interne Netz ein.-
„Ich werde beizeiten darauf zurückkommen.“
-Atlan, Kaptain Nero und Baron sind auf ihren Schiffen angekommen und beginnen gerade mit den verschiffen der Piloten oder begeben sich aus dem System-
„Danke Sahra öffne einen Hangar damit die Piloten landen können. Entwirf bitte mit der KI ein Trainingsprogramm damit die Piloten sich an die Blackcats gewöhnen können.“
-Wird erledigt Lord-Atlan-
„Lylat ich überlass dir die Einteilung der Staffeln.“
„Wär auch besser Sir. Wenn sie mir die Frage erlauben! Was werden sie machen?“
„Ich werde wieder als Pilot dieses gigantischen Schiffes werden. Sobald alle Piraten da sind werden wir zum Nora Nebel aufbrechen und dort die Dysonsphäre zerstören. Ach Sahra, was ich dich noch fragen wollte: Sind die Sonnen in den Sphären katalogisiert?“
-Ja Atlan, ich habe sie gerade aufgerufen, es sind 5 Sonnen vom Typ A III-
„Warum fragst du Atlan?“
„Oni wenn man diese Sonnen zusammen auf eine Phase synchronisieren würde könnte man ein Portal entstehen lassen um damit Raum und Zeit zu überbrücken und das auf Distanzen von Galaxien. Die Menschheit war damals kurz davor, den ersten Sonnentransmitter so nannten sie es damals, zwischen Andromeda und der Michstraße fertig zu stellen. Und so wie es aussieht haben die Skoars herausgefunden, wie man sogar weiter entfernte Galaxien ansteuern kann. Die Foronen müssen nur die Sonnen Phasengleich schalten und schon können die Flotten der Skoars zu uns kommen und uns vernichten. Das müssen wir verhindern. Gut dann mal los. Vor uns liegt noch viel zu tun.“
Damit verließen wir den Raum und jeder ging in eine andere Richtung. Nur Oni folgte mir, es waren auch ihre Gedanken die mich schließlich baten kurz zu warten.
„Kann ich kurz mit dir reden Atlan?“
„Klar, was hast du auf dem Herzen?“
„Meine Eltern haben mir heute den Kopf wieder gerade gerückt. Ich glaube so nennt ihr es.
Danke das du nicht mit mir geschlafen hast.“
„Oni, als du deinen Wunsch gestern geäußert hattest, sah ich auch in deinen Gedanken Angst und Abscheu. Es hätte dir keinen Spaß gemacht. Man muss es wirklich wollen und es nicht nur einfach machen wollen, weil andere davon geschwärmt haben. Ich habe gleich heute Morgen genau darüber gesprochen. Wir sollten wenn das alles vorbei sein sollte uns zusammen setzen und darüber reden. Bist du einverstanden?“
„Ja sehr, Atlan. Danke für alles.“
Damit stellte sie sich auf die Zehenspitzen und gab mir einen Kuss. Mit rotem Kopf rannte sie dann weg. Kopf schüttelnd ging ich in Richtung Pilotensarg.

-Na wiedermal da Atlan? Moment ich lade das Interface hoch. So fertig.-
*Danke Sahra, meine lieblings KI*
-Du hast nur mich!-
Ich war wieder das Schiff. Es musste einiges getan werden. Die Antriebe aus Bretonia mussten kalibriert werden, denn sie waren um einiges Leistungsfähiger, als die alten Antriebe. Ich überprüfte und ging sämtliche Schiffslisten und Inventare durch. Nach Stunden meldete sich ein Subprogramm und kündigte mir die Ankunft der ersten Piraten an. Ich rief die Zeitanzeige auf und stellte zu meinen erstaunen fest das bereits sieben der neun veranschlagten Stunden von Kaptain Baron vorbei waren. Auch stellte ich zu meinen erstaunen fest, das die ersten Probemanöver mit den Blackcat Staffeln durchgeführt wurden. Ich aktivierte die Hyperfunkanlage und wies die schon angekommenen Piraten auf Positionen für die zukünftige Formation an. Einige der Piratenschiffe waren, vom äußeren betrachtet nur noch Schrott, doch tiefere Scans zeigten neueste Legierungen und Extras von denen ich noch nicht mal eine Blaupause gesehen hatte. Alles in allem hatte ich viele Schiffe älterer Bauart dabei. Innerhalb der letzten zwei Stunden kamen die restlichen Flotten an von den Kaptain Baron gesprochen hatte. Sie selbst und die INVINCIBLE kamen nicht zurück. Ein Kaptain auf einem 1500 Meter Kreuzer meldete sich bei mir und gab an; das Kaptain Baron noch ins Ausgestoßenen Gebiet gereist sei, um dort weitere Menschen zum Krieg zu gewinnen. Mit dieser Information begann ich mit den Vorbereitungen für den Hyperraumsprung und gab die endgültige Schlachtformation und den Schlachtplan durch. Hawk und die anderen Nationen würden wohl die Dysonsphären zerstören, ich würde hingegen versuchen diese einzunehmen und zumindestens versuchen ein paar Foronen gefangen zu nehmen. Somit sollte nach dem Eintreffen im Nora Nebel jede feindliche Flottenbewegung eliminiert werden. Danach würden die Landungsboote auf der Außenhaut landen und versuchen in die Sphäre einzudringen. Danach würde es wohl einiges an Arbeit erfordern um nach und nach die Anlage einzunehmen. Soweit die Planung, jetzt nachdem der Countdown zum Start abgelaufen war, zündete ich die Triebwerke und steigerte den Schub. Gleichzeitig rief ich die Blackcats zurück in die Hangars. Nach und nach kamen auch die Flotten der Piraten in Fahrt. An manchen Stellen zerfaserte die Formation etwas, aber alles in allen, begannen die vier Flotten um mich herum, an Geschwindigkeit zuzunehmen. Ich verlagerte den errechneten Eintauchpunkt für den Hyperraumsprung vorsichtshalber um vier Klicks nach vorn, damit die Flotte nicht in mehren Wellen aus dem Hyperraum kam und dann miteinander kollidierte. Die Bestätigungen der Kapitäne kamen immer sofort herein. Was mich wirklich erstaunte war das der Ablauf einfach hervorragend lief. An keiner Stelle wurde meine Kompetenz angezweifelt oder auch nur in Frage gestellt. Ich aktivierte die Hyperkomanlage und sprach zu allen Schiffen und Besatzungsmitglieder die gerade in Reichweite eines Koms waren.


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 Betreff des Beitrags: Re: SiFi Stories
BeitragVerfasst: 24.05.2009, 12:04 
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„Hier spricht Lord-Atlan. Ich weiß nicht, wie es Kaptain Baron geschafft hat, aber ich bin stolz sie befehligen zu dürfen meine Damen und Herren. Ich möchte ihnen die Wahrheit sagen. Ich geh nicht davon aus, dass wir alle den morgigen Tag erleben werden, aber diejenigen die überleben werden, werden nicht um sie Trauern. Wir werden ein Fest geben welches diese Galaxie noch nie gesehen hat. Man soll uns nicht nachsagen wir sind für ein paar Heulsusen gestorben. Nein wir sind in den Krieg gezogen um unsere Haut und die unser Familien, Verwandte, Freunde oder auch nur Bekannte zu schützen. Wir haben all das nicht aufgebaut um es dann ein paar Aliens zum Fraße vorzuwerfen. Treten wir den Geeks in den Arsch und räumen wir mit ihnen auf. Genug der Worte lassen wir ihnen Taten folgen!
Bereitmachen zum Sprung in acht Minuten. Stellen sie bitte überall Gefechtsbereitschaft der obersten Stufe her. Auf zu Tod und Verderben.“
Damit beendete ich die Rede und wartete auf den Sprung in den Nora Nebel.

6000 kampbereite Kriegsschiffe aller Größen tauchten im Nora Nebel vor der foronischen Dysonsphäre auf. Viele Korrekturen mussten ergriffen werden, um alle Schiffe wieder in die Formation zu bringen. Währenddessen war die Ortung voll auf beschäftigt mit dem Absuchen des Raumes nach feindlichen Flotten.
Es wurden nur Trümmer oder besser gesagt, inaktive Flotten gefunden.
Thora im Kommando Deck gab den Befehl, die Jäger und Kampfbomber auszuschicken um die inaktiven Flotten zu attackieren. Die Flotte fächerte wie abgesprochen aus und veränderte so die Formation zu einem tiefgestaffelt Rechteck. Trägerschiffe starteten ihre Geschwader und zogen sich dann weiter aus dem System zurück. In der Zwischenzeit hatte ein Jägergeschwader unter der Leitung von Lylat, eine der inaktiven Flotte erreicht und begann mit dem Abwurf von atomaren Bomben. Plötzlich brach hektische Aktivität in allen Ortungsstationen aus. Thora’s Stab wurde gemeldet, dass sämtliche Flotten im System anfingen Daten auszutauschen und dass die ersten Energiesequenzen festgestellt wurden, von hochfahrenden Reaktoren. Sofort beorderte Thora ihre Staffeln wieder zurück in den Schutz der Kriegsschiffe.
„Aktive Zielerfassung.“
„Feindliche Schiffe gehen online.“
„Feind beginnt sich zu formieren.“
„Angriff sofort einleiten.“
„Anzahl des Feindes nicht feststellbar“
So oder ähnlich wurden nun Informationen auf allen Schiffen weitergegeben. Viele Kapitäne begannen zu fluchen und verschärften nun noch einmal die Sicherheitsvorkehrungen.
Während meine Flotte auf die Dysonsphäre vorrückte. Sammelten sich die Foronen zu einer Zangenbewegung um uns von zwei Seiten auseinander zu reißen.
„Auf feindlichen Trägern werden nun auch Raumjäger gestartet. Sie bilden eine dritte Front. Mam, ihre Befehle?“
„Alle Jägerstaffeln starten und auf die feindlichen Raumjäger hetzen. Unsere Leute müssen sie solange beschäftigen, wie es nur möglich ist. Schicken sie zur Unterstützung die Zerstörer MORD und KLEINER TOD mit. Ortung, wann bekomme ich ein paar Zahlen?“
„Keine genauen Zahlen ermittelbar. Laut Rasterschätzung sind im gesamten System 70.000 bis 300.000 feindliche Kampfschiffe. Allerdings hat die Astrogation festgestellt, dass viele der Schiffe zum Teil schwere Gefechtsschäden aufweisen. Viele der Schiffe bewegen sich nicht auf den eigentlichen Bahnen die sie sollten.“
„Geschätzte Zeit bis zum Feinkontakt?“
„Je nach Front zwischen 120 und 360 Sekunden Mam.“
„Sämtliche Jäger und Bomberstaffeln starten und unsere Westflanke angreifen lassen. Sie sollen bevorzugt nach schwer beschädigten Schiffen Ausschau halten und diese vernichten.“
„Jawohl Mam.“
-Atlan an Mannschaft. Ziel in Reichweite der Transformwaffen. Beschuss beginnen, Thora?-
„An alle Stationen Feuer nach eigenem Ermessen. Mögen die Götter uns beistehen.“

Donnernd entluden sich die Transformwaffen und schossen ihre Munition in den Hyperraum.
Da im Taifun-System einige Sachen verändert worden waren und ich drauf bestanden hatte Munition mit Antimaterie aufzunehmen, hatte die bretonische Armee etliche Tonnen geliefert.
Ohne die Erlaubnis von Thora hatte ich Antimaterie geladen und nun auf den Weg gebracht. Mitten in der ersten feindlichen Ballung traten 20 Geschosse aus und detonierten in verschiedenen Schiffen. Mehre Hyperraumschockwellen rasten von der Detonationsstelle aus durchs All. Hunderte von feindlichen foronischen Schiffen hörten augenblicklich auf zu existieren. Schiffe die sich weiter außerhalb der Formation bewegt hatten wurden ebenfalls Zerstört, als die Hyperraumschockwellen die Fusionsprozesse in den Reaktoren störten und so zur Überlastung der Reaktoren führten. Jubel brach in vielen Schiffsektionen aus, als auf dem Radar ein Pulk von feindlichen Schiffen verschwand. Da ich das Schiff in Rotation versetzt hatte, konnten noch geladene Waffen zum Einsatz kommen, während die gerade abgefeuerten Transformwaffen wieder nachgeladen werden konnten.
„Atlan, Thora hier. Die Transformwaffen werden nicht auf Ziele angesetzt die näher als vier Klicks sind hast du mich verstanden?“
-Jawohl Mam!-
Wieder wurde eine Salve abgeschossen. Diesmal weit gestreut auf viele Gruppen verteilt. Es war als würde ein Bauer mit seiner Sense Korn ernten, überall, wo die Transformgeschosse einschlugen blieben dutzende von zerstörten oder nicht mehr handlungsfähigen Schiffe zurück. Dann waren die Foronen in angriffsreichweite unserer Jäger und Bomberstaffeln gekommen. Es war als würde die Hölle sich für die Staffeln öffnen. Das Abwehrfeuer der Foronen bildete eine fast und undurchdringliche Mauer und zerfetzte dutzende von Jägern. Endlich, so meinten viele Staffeln waren sie durch, doch der Eindruck täuschte. Statt einer Wand aus Abwehrfeuer konnten die foronischen Schiffe nun gezielt auf sie schießen. Doch trotz all der Verluste an Jägern und Bombern wurden auch Treffer erzielt. Wie schon vorher festgestellt, waren viele der Schiffe beschädigt und konnten nur noch in Ausnahmefällen Schilde errichten. Bevorzugt wurden die Torpedos somit in die Antriebe der Foronen geschossen. Zwar dezimierten die Staffeln den Feind, aber wirklich aufhalten konnten sie sie nicht. Die abgestellten Zerstörer rasten nun auch in die feindliche Formationen und spien ihr verderben in Form von Lasern und Plasmageschossen. Doch je mehr feindliche Schiffe sie zerstörten desto Massiver wurde der Angriff auf sie. Der Zerstörer MORD verlor schon nach kurzer Zeit seine Seitenschilde und rettet sich vor weiteren Schäden in den Hyperraum. Der Zerstörer KLEINER TOD, änderte daraufhin seine Taktik, wie von Thora befohlen, und sprang nun auch. Allerdings mitten in die foronischen Flotte. Kaum war das Schiff aus dem Hyperraum ausgetreten, als es mit ein paar gezielten Salven vier oder acht Feindes Schiffe zerstörte und sofort wieder sprang. Der Feind reagierte zu träge, um auch nur ansatzweise sich Koordinieren. Trotzdessen musste sich nun meine Hauptflotte auf zwei Seiten verteidigen und verlor so jeden Raum um taktisch manövrieren zu können. Nun erzielten die Foronen auch ihre ersten Abschüsse. In den ersten zwei Minuten in denen nun Breitseite an Breitseite gefochten wurde, verloren wir dreizehn große Schlachtschiffe. Vier Schiffe verschwanden in den Hyperraum, als ihre Schilde zu fallen drohten und acht weitere flohen vor lauter Angst. Ich konnte Thora’s Befehle und die Schadensmeldungen jedes Schiffes mitbekommen und je länger der Kampf andauerte desto schneller stiegen unsere Verluste. An meiner Backbordseite explodierte ein leichter Kreuzer, in Folge von Konzentrierten Laserbeschuss, und zerbrach ich zwei Teile, die rotglühend hinter uns zurückblieben.
„Kommandeurin Thora, sämtliche Staffeln melden schwere Verluste und müssen bei den Trägern neu auf munitionieren. Wir brauchen ihre Bestätigung.“
„Bestätigung erteilt. Verdammt, damit bricht eine komplette Front ein. Atlan… verdammt wir müssen hier aus dieser Hölle raus.“
„Kommandeurin Thora, Ortung meldet Hyperraumaustritt. Antriebssignaturen gleichen Foronen! Mein Gott, wo kommen die alle her?“
„Ruhe! Atlan verdammt, wo bleibt einer deiner genialen Pläne.“
„Vier weitere unserer Schiffe zerstört; AMATERASU, GOSHIN, APO…“
-Thora, wir müssen ausharren bis Kaptain Baron zu uns stößt.-
„Verdammt Atlan, sie ist eine Piratin, was meinst du, was das Wort eines Piraten wert ist? Wir haben jetzt schon 76 Fahnenflüchtige.“
„Ortung hier, Austritt aus dem Hyperraum registriert! Verdammt! Direkt hinter uns. Heiliger Strohsack, das sind USO Schlachtschiffe. Geschätzte Anzahl 2000 bis 2500 schwere Einheiten.“

„Hier spricht Kaptain Spyce. Ich habe gehört hier kann jemand Hilfe gebrauchen. Wer hat hier das Kommando? Ich unterstelle mich dem Gefechtskommandeur in diesem System.“
-Thora dein Part.-
„Bestätige Atlan.“


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 Betreff des Beitrags: Re: SiFi Stories 154
BeitragVerfasst: 29.05.2009, 22:40 
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Sofort begann Thora der neuen Flotte Gefechtsziele zuzuweisen. Der neu eingetroffene USO-Verband begann sofort sich noch während des Anfluges neu zu formieren und staffelte sich auf zu einer Keil Formation. Während die Schlachtkreuzer vorpreschten, starteten sie ihre Abwehrstaffeln von Kampfjägern. Jene stürzten sich, sobald sie von Thora Order bekommen hatten in die Schlacht.
„Atlan wenn alles Klappt haben wir in drei Minuten wieder eine Flankendeckung. Laut Kaptain Spyce kämpft die USO an allen Dysonsphären mit. Er ist froh mit den paar Leuten wie er sagt, überhaupt zu uns stoßen zu können.“
-Ein paar ist gut! Wie viele Feinde sind da eigentlich noch im All. Ich habe auf dem Radar nur noch Schrott und Wracks.-
„Das gleiche Problem hatten wir auch. Aktivier einfach einen Scanner zur Reaktor Auffindung. Sämtliche Reaktoren außerhalb von zwo Klicks sind Feinde.“
-Einfach aber genial. Danke.-
„Ortung hier, der neue feindliche Flottenverband vor dem Eintritt von Kaptain Spyce ist in etwas 6000-8000 Schlachtschiffe stark. Vorsicht der Verband ist voll einsatzfähig! Somit beläuft sich die Feindesflotte in diesem System bei etwa180.000 Schiffen, noch.“
„Pah, das ist ein Verhältnis welches mich kotzen lässt. Ortung, wie lange braucht der neue Verband um in die Schlacht eingreifen zu können?“
„Mindestens noch acht Minuten Mam. Sie sind viel zu weit von uns weg Ausgetreten.“
„Immerhin etwas Luft. Spyce wie sieht es bei ihnen aus können sie den Feind von unsere Flanke trennen?“
„Ja Mam! Bis jetzt schaut es gut aus. Die Foronen haben unseren Gausgeschützen, bis jetzt nicht entgegen zusetzen. Wir zerreißen sie förmlich in der Luft. Hat sich doch gelohnt in die Werft zu fliegen! Scheiße, jetzt wird es hart. Spyce Standby.“
Kaptain Spyce Schlachtflotte schob sich, gezielt wild um sich ballernd an unsere Flanke und verschaffte uns so einen gewissen Schutz. Derweil vergingen achtzehn weitere unserer Schiffe in spektakulären Explosionen aus unseren Reihen. Aus der stolzen Flotte von anfänglich 6000 Schiffen waren wir mittlerweile auf 4000 heruntergeschossen worden. Aber auch wir forderten unter den Foronen einen teuren Blutzoll. Von geschätzten 250.000 waren nur noch 180.000 kampftaugliche Schiffe übrig. Und das Schlachten sollte noch kein Ende nehmen. Immer wieder explodierten Schiffe oder brachen auseinander.

>Atlan Sahra hier, schau mal wer da kommt! Sektor K150/57/6. Ankunft jetzt.<
Es war als wurde das Weltall erbeben. Tausende von Schiffen, mir unbekannter Bauart, tauchten aus dem Hyperraum auf und eliminierten ganze Verbände von Foronen. Mit einer mir bis dato noch nicht bekannten Präzision, wurden die foronischen Verbände auseinander gesprengt und unter Dauerfeuer genommen, danach grub sich die neue Flotte, förmlich durch die Flanken der Foronen und brachen so jeden möglichen Widerstand der Abwehrflotte. Binnen von nur ein paar Stunden verloren die Foronen an übermacht und wurden niedergemetzelt. Thora lies die Formation aufheben und blies zur Jagd. Die Angst der Kapitäne jedes Schlachtkreuzers wandelte sich in Hass und Raserei. Abschuss um Abschuss gelang. Riesige Wrackteile trieben umher, rotglühende Antriebe drifteten durchs All. Die Schlacht war vorerst vorüber. Ich öffnete einen Kanal, um mit unseren Rettern sprechen zu können, doch jemand kam mir zuvor.

„HI , Lordi na wie geht’s? Habe doch versprochen, dass ich vorbeikomme. Entschuldige Bitte das es etwas länger gedauert hat.“
-Kaptain Baron, besser spät, als nie oder?-
„Ganz mein Reden, ich muss mich aber entschuldigen. Die Ausgestoßenen mussten erst noch überzeugt werden, dass sie zu mindestens, eine kleine leichte Schlachtflotte aussandten. Andere Verbände müssen erst noch zusammen gezogen werden. Ich muss dir jemanden vorstellen. Bitte schön, Termanus Apoka.“

In den Aufnahmebereich der Kamera trat nun ein Cyborg. Das Gesicht war zur Hälfte mit künstlichen Stahl und Sensoren ausgestattet. Ein kahl geschorener Kopf war durchsetzt mit Anschlüssen die irgendwo im Rücken endeten.

„Hier Termanus Apoka mit wem habe ich die Ehre?“ Eine künstliche kalte Stimme ertönte.
„Hier Lord-Admiral Atlan. Termanus ist das ein Titel oder ein Vorname?“
„Ein Titel genauso wie Lord-Admiral Atlan. Allerdings scheint meiner ihnen nicht ganz so geläufig und bekannt zu sein, wie der Ihrige. Lassen wir das Geplänkel, wie ich sehe, steht vor uns eine Sphäre, die noch erobert werden muss, Atlan. Kaptain Baron sagte außerdem. das sie ein Mann seien, der versucht unmögliches Möglich zu machen.“
„Ich glaube sie kennen den Spruch: Unmögliches wird sofort erledigt. Wunder brauchen etwas länger.“
„Ja der ist bei uns auch geläufig Atlan. Haben sie überhaupt genug Landetruppen um diese Sphäre überhaupt einnehmen zu können dabei? Sowie ich das sehe, sind ihre Leute noch völlig ausgepumpt. Sie sollten ihre Truppen wieder einsammeln und mit der Bergung ihrer Verluste beginnen. Da wir nicht für ein bisschen foronischen Schrott hergekommen sind werden meine Leute mit der Eroberung der Dysonsphäre beginnen. Irgendwelche Einwände?“
„Ich habe noch genug Leute um ebenfalls einen Angriff auf die Sphäre starten zu können!“
„Soll ich lachen Lord? Vergessen sie das mal schnell. Wenn ein Termanus ausrückt mit einem leichten Verband, dann sollen seine Truppen nicht umsonst abkommandiert worden sein. Ich werde diesen Krieg in diesem System beenden! Und keine Widerrede Lord. Wenn sie helfen wollen, können sie nachdem sie hier aufgeräumt haben, zur Unterstützung kommen. Wobei…
Atlan ich schlage ihnen etwas Anderes vor. Ich gewähre ihnen Zugriff auf die Gefechtsdaten zu einem Gefechtskommandeur am Boden, damit können sie verfolgen, ob ihre Hilfe überhaupt von Nöten ist. Ist ein sehr guter Mann, sie werden sehen! Sollte er Unterstützung fordern, die wir nicht liefern können, dürfen sie eingreifen.“
„Ich akzeptiere, nur wie wollen sie dort reinkommen? Ohne die Zugangsdaten der Schleusen?“
„In dem Sie mir die Daten geben werden Lord-Atlan. Von Kaptain Baron weiß ich, das sie durch die USO Operation vor drei bis vier Tagen, oder durch den Besuch, an eine Frequenz gekommen sind die eventuell die Schleusen öffnen könnte. Alternativ könnte ich auch zwei oder drei Zerstörer ansetzten, meinen Jungs ein entsprechend großes Loch in die Schale zu pusten. Wie schon angedeutet Lord, theoretisch bräuchte ich ihre Hilfe nicht, es würde nur vieles einfacher machen.“
„Ist ja gut Apoka ich übertrage ihnen gerade die Frequenz. Wo bleiben ihre Zugangsdaten für dien Zugriff auf die Gefechtsberichte?“
Ein kaltes verziehen der Fratze, deutete auf Lächeln hin.
„Wenn sie mir sagen, in welchem Schiff sie sitzen, gerne.“


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 Betreff des Beitrags: Re: SiFi Stories
BeitragVerfasst: 09.06.2009, 06:51 
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Gefechtsbericht von Kommander Marks


„Jawohl Termanus Apoka, ja Sir ich habe verstanden.
Her hören Squad! Nachdem wir die lächerliche Verteidigung dieser schwachen Foronen eliminiert haben. Werden die TOTE HAND GOTTES und ein Schiff der hiesigen Allianz-Partner in die Sphäre eindringen. Die TOTE HAND GOTTES wird alles an Bodentruppen ausschleusen, wir diejenigen die das Privileg haben als erste diese Ausgeburten der Hölle im offenen Gefecht von Angesicht zu Angesicht Eleminieren zu dürfen, werden mit Kampfkapseln abgeworfen. Wo wir landen, werden wir nicht mitbekommen! Tötet alles was nicht menschlich aussieht. So weit die Lage.“
-KI spricht: Abwurfzone in drei Minuten erreicht. Aufgabe: Sicherung der Umgebung und Neutralsierung der feindlichen Einheiten. Sichern sie die Landezone im Umkreis von 50,100 und 150 Metern. Erwarten sie die Techniker und schützen sie sie, bis die Reproduktionseinheiten installiert sind. Danach warten sie neue auf neue Anweisungen. KI Ende.-

Donnernd schlugen gewaltige Metallsärge auf einen zentralen Verkehrsknotenpunkt auf. Zischend fuhren die Särge auf, während die TOTE HAND GOTTES weiter zog und hunderte weiterer Särge über das ganze Gebiet ab warf.

Mit einer Explosion wurde der Deckel weggesprengt und Kommander Marks trat ins Freie.
„Squad ausschwärmen und Stellungen entlang dieses Knotenpunktes beziehen, schafft euch Barrieren, die einigermaßen was taugen!“
Statt einer Antwort stürmten die schwer bewaffneten Soldaten vor. Erste Schüsse wurde abgeben um Fahrzeuge, die sich auf den Verkehrsknotenpunkt noch bewegten, zum halten zu bringen.
„Nehmt keine Rücksicht auf dieses Xeno-Gewürm!“
Kalt hallte die Stimme durch den Funk. Die Soldaten waren in Stellung gegangen und begannen damit sich freies Schussfeld zu verschaffen, indem sie mit Sprengladungen einfach die Fahrzeuge von der Straße bombten. Danach meldeten sie den Vollzug.
„Marks an TOTE HAND GOTTES sind bereit zur Sicherung der Techs. Keinerlei Feindkontakt bis jetzt.“
Ein starker Schmerz zuckte durch Kommander Marks Genick bis in sein Gehirn. Voller kalter Wut meldete sich eine Stimme.
„Keiner hat sie nach ihrer Situation gefragt Kommander Marks, sie haben gerade eine Disziplinarstrafe ersten Grades erhalten. Die Techniker sind auf den Weg zu ihnen. Denken sie an ihre Aufgabe Kommander Marks.“
Damit endete das Gespräch, der stechende Schmerz in Marks Gehirn lies nach und er konnte sich wieder erheben. Kommander Marks konnte sich gar nicht erinnern in die Knie gegangen zu sein. Erst jetzt nahm er seine Umgebung bewusst wieder war. Er und seine Einheit waren auf einem Verkehrsknotenpunkt gelandet der umgeben war von Hochhäusern. Die Sonne erhellte die Sphäre mit ihrem kalten bläulich kranken Licht.
„Ähnlich wie auf ihren Schiffen…“
Kommander Marks packte sich an seinen Helm.
„Wer spricht da? Kommandozentrale sind sie das?“
„Nein Kommander Marks, ich bin Lord-Atlan Kaptain des Schlachtschiffes und Erkundungsschiffes der Arlegons. Ihr Termanus Apoka gab mir die Zugangsprotokolle für ihre Einheit. Lassen sie sich nicht von mir stören, ich wollte nur Bescheid geben, dass sie notfalls mit meiner Unterstützung rechnen können.“
„Verhalten sie sich ruhig Lord-Atlan machen sie ihren Job ich den Meinen.“
„Ich bin gerade dabei Beobachtungssonden auszusetzen in etwa sechs Minuten werde ich ihnen Situations- und Lageberichte sowie eine Karte schicken. Atlan Ende.“

Die Leitung blieb ruhig, ein Schatten zog auf einmal über die Stellungen der Soldaten und ein Transporter setzte unsanft auf. Ein kurzer Blick auf die Delta-förmige Transportmaschine überzeugte Kommander Marks, das es die Techniker mit ihren Reproduktionseinheiten waren.
Die Techniker waren Cyborgs, mit acht Armen die entweder in Klauen oder Werkzeugen endeten. Die gedrungenen wirkenden Konstruktionen besaßen nur ein kleines Stück speziell geklontes Stück Gehirnmasse um instinktive Handlungen vollführen zu können.
„Wie lange wird die Installation der Reproduktionseinheiten dauern?“
Eine KI Stimme meldete sich knarzend: „Siebzehn Standard Minuten.“
„Delta 9 meldet Feinde im Anflug.“
Kommander Marks vergas die Meldung des Technikers und widmete sich wieder seinen Soldaten. Bevor er jedoch antworten konnte, jagten Gleiter durch die Häuserschlucht und ließen Bomben auf die Straßen fallen. Die gerade entladene Transportmaschine, die die Reproduktionseinheiten gebracht hatte wurde von einer Bombe in der Luft getroffen und explodierte in einem Feuerball. Bruchstücke flogen durch die Luft und schwere Stücke schlugen auf den Straßenbelag auf. Ein Techniker wurde förmlich von einem solchen Stück gespalten und explodierte ebenfalls. Zwei Soldaten begannen auf der linken Seite der Straße das Feuer zu eröffnen.
„Status?“
„Keine Verluste! Die Xenos beginnen mit der Landung ihrer Truppen. Sie setzen dafür Antigrav- gestützte Truppentransporter.“
„Hier Westflanke die Bomber kommen wieder sie...“
Damit riss die Verbindung ab. Aber auch so wusste Kommander Marks sofort bescheid, als Laserschüsse rechts von im in den Boden einschlugen und den Straßenbelag zum Schmelzen brachten. Dann waren die feindlichen Jäger schon wieder über die Kreuzung gedonnert und begannen um durch die Häuserschluchten zu jagen Der Kommander fluchte in brünstig, Soldat 4-6, Abzug von der Südposition unterstützen sie Einheit 1-2 im Norden. Tempo, Tempo. Granaten explodierten und zerfetzten die ersten Xenos. Kommander Marks öffnete den Kanal mit dem er über diesen Atlan gesprochen hatte.
„Kommander Marks hier, meine Einheit steht unter heftigen Beschuss von Lufteinheiten. Können sie für Abhilfe schaffen?“
„Wird einen Moment dauern bis die Jäger ihre Position erreichen Marks, ich schicke gleich ein paar Kampfroboter zu ihrer Unterstützung mit. Wie gesagt halten sie durch. Atlan Ende“
Damit deaktivierte der Kommander die Verbindung und rannte nun auch zur Nordfront wo immer heftiger gekämpft wurde. Als er die Barrikade erreichte sah er, dass zwei der Soldaten gerade einen schweren Plasmawerfer installierten. Ein Soldat war festgenagelt und duckte sich tief in den Schutz eines umgestürzten Fahrzeuges 50 Schritte weiter vorne. Krachend entluden sich Granatenwerfer wieder und schlugen tiefe Krater in den Straßenbelag, verursachten, aber bei den Xenos keine Verluste mehr. Wütend zielte der Kommander auf die ankommenden Xenos, überrascht stellte er fest, dass es nur kleinwüchsige 1,50 Meter große Insektenartige, Xenos waren. Sie waren alle in Körperschilde gehüllt und hatten deshalb den Granatenbeschuss überstanden.
„Punktfeuer auf meine Ziele!“
Ein Sensor schaltete sich auf das Impulsgewehr und markierte für die anderen Soldaten die vordersten Xeno. Die geballte zerstörerische Energie von sechs Impulsgewehren reichte aus um den Schild zu durchbrechen. Der Xeno spritze auseinander und viel tot um.
„Feindliche Flugzeuge wieder im Anflu…“
Donnernd explodierten die feindlichen Jäger, als von oben ein paar Raumjäger sich auf sie stürzten.


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 Betreff des Beitrags: Re: SiFi Stories
BeitragVerfasst: 27.10.2009, 07:33 
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Nach langer Pause geht es endlich weiter!

„Yehaa zwo Schweine weniger, hier Red Leader an Soldaten der Ausgestoßenen, wie viele Jäger haben sie gezählt?“
„Hier Kommandeur Marks es waren nur die beiden.“
„Gut wir machen noch einen Anflug und drücken ein paar EMP-Bomben in die Xenos rein. Sorgen sie dafür, dass ihre Elektronik nichts abbekommt. Ach ja Lordis Verstärkung ist auch schon auf dem Weg.“

Statt einer Antwort gab Marks duckte er sich tief in die Deckung, sein Team folgte seinem Beispiel. Kreischend zogen die Jäger übe sie hinweg und warfen ihre Bomben. Acht mal leuchtete es blau auf und schon waren die Soldaten wieder oben und legten Sperrfeuer. Wie Butter in der Sonne schmolz die Anzahl rapide gen Null. Als der letzte fauchende Schuss verklungen war, lag auf dem Straßenbelag nur noch Blut und Chitinelemente der Exoskellette.
„Marks an alle Status!“
Alle Soldaten meldeten sich und bestätigten volle Einsatzbereitschaft. Einer der Techniker erklärte, dass der Aufbau der Reproduktionseinheiten vollendet war.
„Techniker beginnen sie mit dem Einspeisen der DNA für die Kriegerklasse. Melden sie an das HQ das die Reproduktion begonnen hat.“
„Befehl wird ausgeführt.“
Just in diesem Moment kamen die von Lord-Atlan versprochenen Kampfroboter sie landeten auf ihren Antigravfeldern und begannen sich sofort im Gelände zu verteilen.
„Besser spät als nie. Argh!!“
Einer der hinteren Soldaten hatte gesprochen und aufgeschrien. Nun hing er etwa einen halben Meter in der Luft und war an einer Energieklinge aufgespießt. Kommander Marks reagierte automatisch. Sein Impulsgewehr zuckte hoch und feuerte. Der Schuss traf auf Widerstand unmittelbar hinter dem Soldaten der nun tot in der Klinge hing. Ein kurzes leuchten kam zustande und enthüllte eine 2,50 große Muskelbepackte Kreatur wurde sichtbar.
„Auf Thermosicht wechseln und Feuern!!!“
In der Thermosicht wurde das Alien sichtbar für jedermann. Augenblicklich erkannte der Forone, das er entdeckt worden war und riss die Klinke aus dem Soldaten, gleichzeitig sprang er auf den nächsten zu und versuchte ihn zu töten. Noch in der Luft starb der Forone von vier Impulsgewehren getroffen und fiel auf den Soldaten. Die Energieklinge viel leise klirrend auf den Boden.
„Verdammt Sir, das darf doch nicht wahr sein, wo kam das Vieh denn her?“
Statt einer Antwort begannen die Kampfroboter zu schießen. Sonnenhelle Glutbahnen jagten über die Straßen. Hunderte von den kleinen Foronen rannten von allen Seiten auf sie zu. Angeführt wurden sie von diesen 2,50 Meter Riesen die ebenfalls alle diese Energieklingen in den Klauen hielten. Die andere Klaue jeweils hielt einen Energieschild mit dem sie versuchten sich vor dem Beschuss zu schützen. Trotz der überlegenen Feuerkraft der Roboter, rückte der Feind Schritt um Schritt vor. Die Türen der Reproduktionseinheiten öffneten sich das erste Mal und frisch geklonte Soldaten traten heraus. Augenblicklich erkannten sie die Situation und griffen zu Impulsgewehren in den Ausrüstungsschränken und stürzten sich mit wilden Geschrei in den Kampf. Trotz der neuen Unterstützung drangen die Foronen immer weiter vor und bedrängten immer stärker die Soldaten. Zusätzlich erklangen wieder das erschreckende Surren von herannahenden Jägern. Zum ersten Mal in seinem Leben bekam es Kommander Marks mit der Angst zu tun. Angstschweiß perlte auf seinem Gesicht als die ersten geklonten Soldaten im Plasmafeuer vergingen.
„Hier DIE TOTE HAND GOTTES, schützen sie mit ihrem Leben die Reproduktionseinheiten. Wer Angst zeigt…“
„Wird zurückgelassen um zu sterben oder seine um seine Angst zu besiegen. Ja ich habe verstanden! Marks Ende!“
Diesmal explodierte einer der Kampfroboter und riss somit zwei weitere Soldaten in den Tod.
„Manchmal ist ein Rückzug die beste Alternative! Halten sie noch zwei Minuten oder weniger aus, ich bin gleich über ihnen. Markieren sie Ihre Position und konzentrieren sie ihre Einheiten damit ich Kollateralschaden vermeiden kann.“
„Vergessen sie das Atlan, wir haben eine Mission zu erfüllen! Hören sie Mir zu ich befolge meine Befehle, was es auch immer mich kostet!“
„Jetzt hören sie mir mal zu! Ihre Vorgesetzen verheizen gerade tausende von guten Soldaten nur um die Replikatoren in Position zu bringen. Die Foronen wissen mittlerweile, wie sie euch am effektivsten bekämpfen können. Scheißen sie auf ihre Befehle! Markieren sie Ihre Position ich bin über ihnen.“

Und tatsächlich! Vor die Sonne schob sich eine gewaltige Schiffshülle, staunend zündete Marks drei Positionslichter und zog seine Leute dicht zu sich. Das Schiff schwebte majestätisch über der Straßenkreuzung und war bis jetzt immer noch nicht von den Foronen gesehen worden. Das zusammen ziehen der Soldaten von Kommander Marks wurden als Schwäche angesehen und sogleich stürmten alle Foronen vor. Auf der Unterseite des Rumpfes öffnete sich die Große Polschleuse. Ein Tracktorstrahl erfasste die Soldaten und zog sie langsam ins Innere des Schiffes. Gleichzeitig erwachten die Lasergeschütze des gigantischen Schiffes und verdampften im Umkreis von einigen hundert Metern sämtliches Leben. Die Soldaten, die ins Schiff gehoben wurden stöhnten trotz der Schutzisolationen in ihren Anzügen, vor Hitze auf, als die Welt unter ihren Füßen zu Glutflüssiger Lava zerschmolz. Als sich die Bodenschleuse unter den Soldaten schloss und sie wohlbehalten auf ihren Füßen standen bemerkten sie wie sich leichte Vibrationen durch das Schiff liefen. Was sie aber nicht sahen, waren die Auswirkungen der Triebwerke, die das Schiff beim durchstarten hervorrief. Während die Lasergeschütze gezielt Leben vernichtet hatten, setzten die Triebwerke das Vernichtungswerk weiter fort. Die 30 Antriebe spien ihre Energien aus und brachten so genug Schub auf um das Schiff wieder an Höhe gewinnen zu lassen. So Bodennah allerdings, brach sich der Schub direkt auf der Oberfläch und stob dann in alle Richtungen weg. Häuserblocks im Umkreis von hunderten von Metern wurden in radioaktive Schlacke verbrannt oder stürzten ein. Im Umkreis von fast zwei Kilometern entstand so, ein rotglühender Krater.

„Kommander Marks melden sie sich umgehend auf der Brücke bei General Thora. Sie werden dort weitere Instruktionen von ihr oder mir bekommen.“

Wir wären schlechte Soldaten, wären wir nicht in der Lage uns auf völlig neue Situationen sofort neu einzustellen. Somit gab ich meinen Jungs den Befehl mir zu folgen. Irgend so ein Xeno, zwar humanoider Art, bedeutete uns ihm zu folgen. Erst jetzt bemerkte ich, dass absolut kein einziges Wort in diesem Raum gesprochen wurde. Und doch geschah alles, wie abgesprochen oder tausende Male geübt. Aus dem Raum, in den wir hochgehoben worden waren, gingen wir in einen fast schon gigantischen Langerraum in dem Kampfbuggys, Gleiter und schwere Panzer bereit gemacht wurden. Überall sah ich diese Xenos und keinen einzigen Menschen. Es war erschreckend, was wenn gar der Pilot, der sich mir als Lord-Atlan vorgestellt hatte, ebenfalls eins dieses Xenos sein sollte. Einer meiner Jungs meldete mir mit Handzeichen, dass er keine Verbindung mit der Flotte herstellen kann. Alle anderen bestätigten ebenfalls, dass sie ohne Kontakt seien. Langsam wurde ich nervös, kein Kontakt und uns begleitete keine Wache. Entweder waren diese Xenos völlig ihrer Sache sicher oder unglaublich Naiv. Wussten sie nicht, dass sie es mit einem Elite-Trupp des Imperators zu tun hatten? Ich wurde in meinen Gedanken unterbrochen, wir standen wohl vor einer Antigrav-Röhre die uns in die höheren Ebenen des Schiffes führen sollte. Einer nachdem anderen von meinen Jungs sprang in den Aufzug, angeführt von unserem Fremden-Führer. Kurze Zeit später stiegen wir schon wieder aus und irrten auf unmöglich zu merkenden Wegen durch das Schiff, bis wir Schlussendlich vor einer doppelt gesicherten Panzertor. Es glitt auf als unser Führer einen verborgenen Sensor an der Wand berührte. Immer noch schweigend deutete er in den Raum rein, dann wandte er sich ab und ging dann weg. Im Raum selbst herrschte regsame Betriebsamkeit, schnelle Finger huschten über die Tastauren, Daten wurden Interpretiert und Situationen durchkalkuliert. Ein Radarschirm in mitten der Galerie von Bildschirmen zeigt die taktische Aufstellung der mittlerweile beachtlichen Flotte innerhalb der Sphäre. Eine menschliche Frau mit einem Headup-Display vor dem linken Auge, saß auf dem Stuhl des Chief-Operators und gab scheinbar Stumm Befehle von sich. Nach zwei oder drei Minuten blickte sie auf und schaute mich direkt an.
„Genug Aufklärung betrieben Kommander Marks? Ich hoffe alles ist zu ihrer Zufriedenheit!“ Sie verzog dabei ironisch eine Augenbraue nach oben.
„Kommander Marks, wissen sie eigentlich wie unglaublich dämlich sie in ihren armselig billigen und minderwertigen Panzeranzügen aussehen? Nicht das ich sie damit beleidigen wollte, aber nehmen sie es mir nicht übel, es ist anstrengend die ganze Zeit seine Befehle nur zu denken und nicht zu reden. Wenn sie verstehen was ich meine…“
Ich hatte sie wohl etwas sehr seltsam sie angeschaut. Schweigend trat ich in den Raum und nahm Hab-Acht-Stellung an. Meine Leute postierten sich seitlich von mir sodass wir eine Reihe bildeten.
Die Frau seufzte und sprach dann: „ Kommander Marks wie sie sicher schon festgestellt haben, haben sie keinerlei Kontakt mehr zu ihrer Führung. Offiziell werden sie schon in deren Datenbanken als Tot geführt. Wenn sie wollen dürfen sie sich selbst vergewissern. Da sie Tot sind und doch vor mir stehen, bin ich ab sofort ihr Vorgesetzter. Fragen bitte gleich. Ich schätze mal sie sind in Besitz einer Nanonik, ich lade ihnen ein Wegfindungsprogramm für dieses Schiff hoch. Sie müssen entschuldigen, dass ich ihnen keine Pause gönnen werde. Ihr Ziel für den kommenden Einsatz ist es uns Informationen für die Eroberung dieser Sphäre zu beschaffen.“ Noch während sie Luft holte für weitere Ausführung stellte ich die Frage die mir schon seit einigen Minuten auf der Zunge brannte.
„Sind das hier alles Geeks Miss…?“
„Nein Kommander diese Geeks, wie das Wort impliziert, sind keine Feinde sondern Freunde! Sie nennen sich selbst Arlegons und sind bis jetzt technologisch in einigen Dingen überlegen. Es ist ihr Schiff in dem sie sich befinden, ein Generationenschiff.
Mein Name wiederum sollte eigentlich klar sein. Ich bin Thora! Ein Bioroid um gleich alle Fragen vorweg zu nehmen. Gehen sie in die Waffenkammer und lassen sie sich neu Ausrüsten. Wir setzten sie mit einem Buggy ab. Ihr Zielgebiet ist ein Felswüstenareal. Im Zentrum des Areals liegt ein Außenposten der Foronen. Sie haben ja mittlerweile mit deren Arsenal Bekanntschaft gemacht. Sie müssen schnell rein und einen Download der Daten bewerkstelligen. Lassen sie so viele Daten wie möglich zu uns rüber kommen, aber riskieren sie nicht ihren Hals ist das verständlich?“
„Ja Mam!“ Ich musste zugeben diese Frau war beeindruckend, je länger sie redete desto mehr wurde mir klar das ich bis jetzt mein ganzes Leben, verlebt hatte ohne auch nur eine Frau von ihren Schlag je nur gesehen, oder erkannt zu haben.
„Mam, wo bleibt der Upload für die Nanonik?“
Statt einer Antwort trat ein Geek... äh Arlegon vor und hielt mir und meine Leuten je eine Kapsel hin.
„Kommander die muss geschluckt werden. Keine Angst, die enthält ihre Befehle und einige Hypnosuggestive Schulungen für die neue Ausrüstung die sie gleich bekommen werden. Und wegtreten ich habe noch einen Krieg zu führen.“
„Natürlich Mam! Ich hoffe ich darf sie bald wieder sehen? Wenn mir diese Frage erlaubt ist!“
„Das kommt ganz auf ihr Geschick an, Kommander, finden sie nicht auch?“
Damit wandte sie sich ab und meine Einheit begab sich, die Pillen runter würgend zur Waffenkammer.


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